Glossar: Belichtungszeit

Die Belichtungszeit (englisch: Shutter Speed) bezeichnet in der Fotografie die Dauer, in der Licht auf den Bildsensor oder Film einer Kamera trifft. Sie beschreibt also, wie lange der Verschluss der Kamera geöffnet ist und Licht durch die Blende ins Kameragehäuse gelangt.

Angegeben wird die Belichtungszeit in Sekunden oder Bruchteilen davon – zum Beispiel 1/1000 s, 1/60 s oder 1 s. Je kürzer die Belichtungszeit, desto weniger Licht gelangt auf den Sensor; je länger sie ist, desto mehr Licht wird aufgenommen.

Kurze Belichtungszeiten wie 1/1000 s frieren schnelle Bewegungen ein und eignen sich ideal für Action- oder Sportfotografie. Lange Belichtungszeiten von mehreren Sekunden lassen Bewegungen verschwimmen und erzeugen gezielte Unschärfe – etwa bei Lichtspuren, fließendem Wasser oder Nachtaufnahmen.

Die Entscheidung für eine bestimmte Belichtungszeit hängt vom Motiv, der verfügbaren Lichtmenge und dem gewünschten fotografischen Effekt ab. Besonders bei langen Belichtungszeiten kann es ohne Stativ leicht zu Verwacklungen kommen, was die Bildschärfe beeinträchtigt. Als Teil des Belichtungsdreiecks – zusammen mit Blende und ISO-Wert – ist die Belichtungszeit ein zentrales Element der Belichtungskontrolle. Nur durch ein abgestimmtes Zusammenspiel dieser drei Parameter entsteht ein technisch korrekt belichtetes und zugleich ausdrucksstarkes Bild.

Ein bewusster Umgang mit der Belichtungszeit eröffnet kreative Möglichkeiten und hilft dabei, Bewegung, Atmosphäre und Bildwirkung gezielt zu steuern.

 

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