Glossar: Zickzackfalz / Leporellofalz – Falzarten bei Flyern und Broschüren

Der Zickzackfalz, auch bekannt als Leporellofalz, ist eine verbreitete Falzart bei Flyern, Faltblättern und Broschüren. Dabei wird das Papier abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen gefalzt – ähnlich wie bei einer Ziehharmonika oder einem Akkordeon. Das Ergebnis ist eine Serie gleich großer Seiten, die sich wie eine Zickzacklinie auf- und zusammenklappen lassen.

Typisch für den Zickzackfalz ist, dass keine Seite ineinander gesteckt wird – jede Falzung liegt nebeneinander und ist unabhängig. Diese Falztechnik eignet sich besonders gut für Layouts mit klar strukturierten Inhalten, die linear oder in Etappen gelesen werden sollen. So lassen sich z. B. Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Produktübersichten oder Zeitachsen übersichtlich darstellen.

Häufig kommt der Zickzackfalz bei 6-seitigen DIN-lang-Flyern (zwei Brüche) zum Einsatz, er kann aber auch für Formate mit mehr Seiten genutzt werden – wie 8-, 10- oder sogar 12-seitige Faltblätter. Die Anzahl der Seiten ergibt sich stets aus der Anzahl der gleich großen Falzsegmente.

Vorteile dieser Falzart:

  • Alle Seiten sind vollständig sichtbar, keine verdeckten Seiten

  • Gleichmäßige Falzung ohne Versatz oder Überlappung

  • Ideal für Inhalte, die nebeneinanderstehend oder fortlaufend dargestellt werden sollen

  • Sehr gut geeignet für die automatische Weiterverarbeitung

In der Gestaltung ist darauf zu achten, dass die Leserichtung eingehalten wird und Texte sowie Bilder sich harmonisch an die Falzstruktur anpassen. Bei mehrseitigen Leporellos kann zusätzlich auf eine durchgängige Gestaltung über mehrere Segmente hinweg geachtet werden, um einen fließenden Gesamteindruck zu erzielen.

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